Watchgeek.de/ April 11, 2018/ Allgemein/ 0Kommentare

„Saphirglas und Automatik für 99€?“

„Geht das?“

 

Genau das haben wir uns auch gefragt, als wir von der Orient Symphony Gen. 2 gehört haben! Ob es tatsächlich stimmt und ob sich dieses schöne Modell von Orient lohnt, erfahrt ihr in unserem heutigen Test:

Die Marke

Orient ist eine japanische Uhrenmarke, die ab der Gründung 1950 unabhängig japanische
Uhren herstellt. Heute ist der Großkonzern Seiko Mehrheitseigner des Unternehmens.
Trotzdem produziert Orient seine Werke und Gehäuse in eigenen Manufakturen und Fabriken
und zeichnet sich deswegen auch durch ihre Eigenständigkeit aus. Wie auch bei dieser Uhr
liegt Orient viel Wert auf Qualität „made in Japan“ und produziert in japanischen Fabriken
mit höchsten Qualitätsansprüchen. In Japan selbst ist Orient eher für ihr hochpreisiges
Segment bekannt, welches nicht auf dem internationalen Markt vertrieben wird.

 

Das Design

Es handelt sich um den Nachfolger der Orient Symphony, dessen Design komplett
übernommen wurde und sich lediglich durch das Diamantensymbol auf dem Zifferblatt
unterscheiden lässt. Das Design dieser Orient-Uhr ist simpel und klassisch gehalten, aber sie
behält dabei trotzdem ihre Eigenständigkeit. Sie gehört zu den eleganteren Uhren, wobei ihre
Maße von 41 Millimetern im Durchmesser und 12 Millimetern in der Höhe für eine
Dresswatch bereits grenzwertig sind. Der Bandanstoß beträgt 22 Millimeter und lässt somit
viele Möglichkeiten für individuelle Anpassung durch verschiedene Bänder.

 

Das Werk

Zum Einsatz kommt hier das eigene automatische ORIENT Cal. 48743 mit 21 Lagerrubinen,
welches mit einer Gangreserve von ca. 40 Stunden und einer Datumsschaltung ausgestattet
ist. Die vom Hersteller angegebene Ganggenauigkeit liegt bei +25~-15 und Mechanik tickt
mit 21600 Vibrationen pro Stunde, was 6 Ticks in der Sekunde entspricht. Einen Handaufzug
oder Sekundenstopp besitzt das Werk nicht. Durch den Glasboden lässt sich ein Blick auf die
Mechanik werfen. Allerdings sind die meisten Werke von Orient, wie auch dieses, sehr schlicht
gehalten und besitzen keine optischen Verzierungen.

 

Die Materialien

Einer der Unterschiede zum Vorgänger und Hauptfeatures dieser Uhr ist das kratzfeste
Saphirglas, welches sich in dieser Preisklasse nahezu unmöglich finden lässt. Das Gehäuse
besteht standartmäßig aus 316L Edelstahl und bietet zudem einen Glasboden aus braun
getöntem Mineralglas. Typisch für eine Dresser besitzt die Uhr keine Leuchtmasse, aber auch
auf Verzierungen wie eine signierte Krone wurde leider verzichtet.

 

Die Verarbeitung

Das komplette Gehäuse ist poliert und macht einen qualitativ hochwertigen Eindruck. Die Kanten des Gehäuses sind sauber gefertigt und nicht scharfkantig. Bei der Version mit Metallband besteht
das Band aus gefalteten Links, hohlen Anstößen und einer Metallschließe. Trotzdem sieht es
von außen ansprechend aus, da auf der Oberfläche des Bandes mit polierten und
gebürsteten Flächen gearbeitet wurde. Die Wasserdichte des Gehäuses liegt bei 50 Metern
und ist damit gut genug um das tägliche Händewaschen oder ein Regenschauer problemlos zu überstehen. Schwimmen oder duschen würde ich jedoch nicht empfehlen. Das Ziffernblatt hat
einem schwarzen oder weißen Sunburst-Effekt. Die pfeilförmigen Minuten- und
Stundenzeiger schimmern durch ihr zweiseitiges poliertes Finish, wie auch die Indizes auf
dem Ziffernblatt. Der nadelförmige Sekundenzeiger gleitet von einer Markierung des Inlays
zur nächsten und das Datum lässt sich durch ein umrahmtes Fenster mit einem schwarzen
Druck auf einer Metallscheibe ablesen.

 

Der Preis

Auf dem deutschen Markt ist diese Uhr so gut wie unmöglich zu bekommen, deswegen
bestellt man sie am besten von ausländischen Onlineshops oder bei Amazon. Vor einem Jahr konnte man die Uhr noch problemlos von amerikanischen Shops zu Aktionspreisen von ca. 99€ exklusive Versand und Zoll bekommen. Mittlerweile ist sie dort jedoch nur in bestimmten Versionen
verfügbar. Wer die volle Auswahl haben will, wird um Onlineverkäufer aus Singapur & co.
wohl kaum herumkommen. Aber mit ein bisschen Geschick und Vorsicht lassen sich auch
hier positive Kauferfahrungen machen. Der ursprüngliche Preis des Herstellers beträgt
ungefähr $280.

 

Das Fazit

Orient bietet für den Preis eine fantastische Uhr mit einem ausdauernden Werk und einem
wundervollen Ziffernblatt, welches unter passendem Lichteinfall besonders schön zur Geltung
kommt. Ob als Alltagsuhr an einem Metallband, Natoband oder zum Anzug an einem
schicken Lederband, diese Uhr passt zu jedem Anlass. Lediglich tiefen Gewässern sollte man
fernbleiben.

 

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